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Tierschutz

Wer sich im Tierschutz engagieren will kann dies auf verschiedene Art und Weise tun. Tiere werden überall auf der Welt gequält, gefangen gehalten und ausgerottet. Das Problem ist dass die Tiere zwar Rechte haben, aber sie können diese nicht selbst einklagen. Sie können sich nicht wehren und sind der Grausamkeit ihrer Halter ausgesetzt. Und bekanntlich können Menschen äußerst grausam sein.

Der größte Feind der Tiere ist wohl der Mensch. Er zerstört systematisch die Umwelt und damit Ihre Lebensgrundlage. Damit nicht genug, er begehrt ihr Fleisch, ihre Häute und Felle oder andere „Produkte“. So werden zum Beispiel immer noch Elefanten wegen ihres Elfenbeins gejagd und Wale werden nach wie vor grausam abgeschlachtet.

Da manche Unbelehrbare heute immer noch Pelze tragen wollen, werden wilde Tiere mit Fallen gefangen die ihnen zum Teil schwerste Verletzungen zufügen. Andere Tiere werden ihres Fells wegen extra gezüchtet und fristen bis zu ihrem Ableben ein trostloses Dasein, das mit dem eines Huhns in einer Legebatterie vergleichbar ist. Oft werden die Tiere dann noch nicht einmal fachgerecht getötet, sondern sie werden grausam erstickt oder sterben durch einen Elektroschock.

Manche Religionen praktizieren bis heute die rituelle Schächtung, auch in Deutschland. Dabei werden dem lebenden Tier (das vorher nicht betäubt wird) einige Halsschlagadern durchschnitten. Man hängt es anschließend an den Hinterläufen auf und lässt es ausbluten. Da nur bestimmte Adern zerschnitten werden und das Gehirn weiterhin mit Blut versorgt wird ist das Tier für gewöhnlich noch sehr lange bei Bewusstsein und muss unter Umständen sogar nach der ganzen Prozedur noch mit dem Bolzenschussgerät endgültig getötet werden. Das heißt es bekommt alles mit, empfindet die Schmerzen und geht sehr viel später elendig zugrunde. Nach dem deutschen Tierschutzgesetz muss jedes Tier vor seiner Schlachtung betäubt werden. Ausnahmegenehmigungen werden nur erteilt wenn es aus religiösen Gründen nicht möglich ist das Tier zu verzehren, wenn es auf normalem Wege geschlachtet wurde. Das schächten ist aber ein barbarischer Akt, der in vielen EU Ländern verboten ist. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte urteilte zum Beispiel so: „Das unbetäubte Schächten der Tiere ist kein religiöses Ritual und sein Verbot verstößt nicht gegen die Religionsfreiheit.“ Es ist zwar schön dass wir ein so tolerantes Land sind (indem jeder seine Religion ausüben darf), doch glauben wir nicht zuletzt auch ein vernunftbegabtes, fortschrittliches Volk zu sein. Die rituelle Schächtung ist aber alles andere als modern, es ist schlicht Tierquälerei. Ganz früher wurden in Ägypten sogar Menschen geopfert, von dieser Praxis hat man sich längst distanziert. Überhaupt verändern sich Religionen im Lauf der Zeit, so wie auch das Christentum sich der modernen Welt angepasst hat. Die Schriften werden auch in anderen Religionen nicht mehr so streng interpretiert, warum aber wird am betäubungslosen Schächten festgehalten ? Weil davon nichts in den Überlieferungen steht heißt es, und weil man das Tier vor seiner religiös / rituellen Schlachtung nicht verletzen darf. Nach Meinung derer die diese Schriften interpretieren, gilt eine Betäubung als solche Verletzung.

Nun kann man Tiere aber zum Beispiel auch mit leichten Stromschlägen betäuben. Dies wäre immer noch humaner als ganz darauf zu verzichten.

Die Anzahl der Versuche an Tieren im Jahre 2004, allein in Deutschland, wird auf über 2 Millionen geschätzt. Die Dunkelziffer dürfte aber wesentlich höher sein. Dabei werden aber nicht nur Mäuse und Ratten, sondern auch Hunde, Katzen und Kaninchen getötet. Die Art und Weise wie diese Tiere gehalten werden, sind - genau wie die Versuche selbst - nicht nur ethisch und moralisch verwerflich. Ihr Sinn und Nutzen und die Aussagekraft solcher Tests, ist durchaus auch unter Wissenschaftlern umstritten. Versuche an Menschenaffen sind in Deutschland mittlerweile verboten, und gerade die Testergebnisse und Auswirkungen von Chemikalien und andere für den Menschen gefährliche Stoffe lassen sich nicht ohne weiteres von einer Ratte zum Menschen übertragen. Weil diese Art der Forschung sich jedoch in der Wissenschaft etabliert hat wird munter weiter geforscht, es werden Millionen Tiere für Tierversuche gezüchtet, man operiert Krebsgeschwüre in sie hinein, und testet und quält sie Tode. Es gibt eine Reihe alternativer Testmethoden deren Ergebnisse, aufgrund der Bürokratie, erst mit den klassischen Testergebnissen abgeglichen und zugelassen werden müssen. In einigen Fällen gäbe es auch genügend Daten von Menschen, so dass man zumindest hier auf die Versuche verzichten könnte.